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10 Jahre Haus der Begegnung in der Waldstadt

11. Februar 2016
Jana Auf ein Wort

Geburtstag im Haus der Begegnung

Nun ist es schon 10 Jahre Bestandteil im Stadtteil Waldstadt II. Es steht und fällt mit seiner Leiterin, Antje Tannert und den zahlreichen Mitarbeiter_innen und ehrenamtlichen Mitstreitern. Ich spreche vom Haus der Begegnung, einem Ort zum Kennenlernen, sich Ausprobieren und Feste feiern. Mit dem Umzug damals legten sich die anfänglichen Bedenken - Haus am Rande der Stadt - schnell. Die Bahn- und Busverbindungen wurden für alle Menschen die auf Rollatoren oder Rollstühle angewiesen sind im Fahrplan so gestaltet, dass jeder unkompliziert und zu allen Tageszeiten die Angebote nutzen konnte.

Das anfangs noch im Haus stattfindende Behindertenforum wurde von so vielen Personen aufgesucht, dass die Stühle im Saal nicht ausreichten. Ein intensiver und niedrigschwelliger Austausch von Problemen aber auch Schönem, fand in diesen Foren statt. Die Verwaltung war stets aus unterschiedlichen Fachbereichen anwesend, stand Rede und Antwort. Gelebte Inklusion lange bevor die Politik dieses Thema sich auf die Fahnen geschrieben hatte. Schade, dass es dieses Forum dort nicht mehr gibt.

Anlässlich des 10. Geburtstag fand ein Tag der offenen Tür statt. Als ich gegen 12:30 Uhr eintraf, sang gerade der Chor (ich stieg sofort in das Geburtstagsständchen mit ein). Im Nachbarzimmer fand Encaustic statt, eine Form grafischer Gestaltung mit heißem Eisen. Die entstandenen Kartenmotive können gegen einen moderaten Preis erworben werden. Wieder einen Raum weiter war die Näh- und Bastelstube aufgemacht. Aus alten Schlipsen und Perlen bzw. ausrangierten Raumteilern (Holzperlen) konnte Modeschmuck hergestellt werden. Auf dem Bild bin ich dabei zu sehen, wie ich - selbstverständlich mit zahlreicher Unterstützung - ein Mitbringsel für meine Frau bastele.

Ganz am Rande sprach mich noch eine Besucherin an und bedankte sich bei mir persönlich, dass wir, DIE LINKE, uns immer für die Belange der älteren Bevölkerung in Potsdam stark machen. Es ist schön, wenn uns für unser Engagement gedankt wird. Einfach und unkompliziert, so ganz "nebenbei". Und es ist uns auch Verpflichtung, in unserem Tun für das Haus der Begegnung nicht nachzulassen. Da kann sich der Träger, der Paritätische Wohlfahrtsverband, unserer Unterstützung sicher bleiben.


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